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Gabriela Zimmermann

Zimmermann2016

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„Ein Unternehmen im Sinne der KVP- Philosophie zu führen, bedeutet die ständige Verbesserung unter Einbeziehung aller Mitarbeiter – Geschäftsführung, Führungskräfte und Arbeiter“ M. Imai 2001

Was ist Basis-KVP?Schritt für Schritt

  • Mitarbeitergetragene Verbesserung! 
  • Erkennen von Problemen und Verbesserungspotentialen im Team! 
  • Systematische Lösung der Probleme und Umsetzung der Verbesserungen im Team!
  • Kontinuierliche Verbesserung von Prozessen und Abläufen!
  • Das Prinzip der kleinen Schritte!

Was sind die Ziele von Basis-KVP?

  • Förderung einer Verbesserungskultur durch optimale Nutzung der Erfahrung und Kenntnisse aller Mitarbeiter
  • Beitrag zur Produktivitäts- und Ergebnis-verbesserung
  • Methodisches Erarbeiten von Problemen und Störungen im Tagesablauf
  • Verbesserung der Arbeitsabläufe und Prozesse innerhalb der einzelnen Bereiche und zwischen den Bereichen
  • Erhöhung der Akzeptanz von Verbesserungs-maßnahmen, indem die Mitarbeiter diese selbst erarbeiten
  • Die Projekte aus den Bereichen Arbeitssicherheit und Umweltschutz bekommen auch einen Stellenwert
  • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und somit Sicherung der Arbeitsplätze

Was sind die Erfolgsfaktoren beim Basis-KVP

Aus den vielen Projektarbeiten in den Unternehmen hat sich herauskristallisiert, dass eine erfolgreiche Mitarbeitergetragene Verbesserungsarbeit von fünf wichtigen Erfolgsfaktoren abhängig ist:

Mitarbeitervorschläge und Ideen ernst nehmen

Oft werden die guten Anregungen und Ideen der Mitarbeiter gar nicht zur Kenntnis genommen bzw. nur sporadisch aufgenommen und nur teilweise weiterverarbeitet. Folglich haben die Mitarbeiter den Eindruck, dass ihre Verbesserungsvorschläge nicht gewünscht sind. Manche versuchen ihre Gedanken über das Betriebliche Vorschlagswesen weiter zugeben. Auch hier erhält man oft den Eindruck, dass die Bearbeitung lieblos durchgeführt wird. Die Mitarbeiter bekommen für ihre eingereichten Ideen höchstens ein Dankesschreiben, jedoch werden die Ideen oft nicht weiterverfolgt.

Visualisierung der Projekte

Die Visualisierung der durchgeführten Projekte unterstützt das methodische Arbeiten und zeigt im Unternehmen klar auf, welche Anstrengungen von den Mitarbeitern bei den verschiedenen Projekten unternommen und welche Ziele erreicht wurden. Aussagen wie „ KVP bringt nichts“ werden damit sehr schnell entkräftet. Die Plätze von Schautafeln zur Visualisierung sollten an Orten sein, wo viele Mitarbeiter aber auch Kunden täglich vorbei kommen.

Umsetzung durch die „Ideengeber“

Die Ideengeber auch mit der Umsetzung ihrer Ideen zu beauftragen, bringt viele Vorteile mit sich. Ihnen wird dadurch bewusst, wie komplex und umfangreich eine Veränderung sein kann. Das Gefühl eine Aufgabe in eigener Verant-wortung zu Ende gebracht zu haben, steigert das Selbstwertgefühl und die Zufriedenheit.

Schnelle Budgetzusage

Oft scheitern kleine Anschaffungen bei der Umsetzung oder verzögern diese und der Schwung des KVP- Projektteams lässt nach. Das gleiche gilt für Investitionen durch das Management, da oft kein KVP- Budget für solche Maßnahmen eingeplant ist.

Aktives Interesse und Geduld des Managements

Das aktive Interesse der Führungskräfte garantiert den Erfolg der Mitarbeitergetragenen Verbesserungsarbeit. Dies sollte aber nicht durch Mitarbeit in den Projektteams, sondern durch Schirmherrenfunktionen im Rahmen von Managementrunden passieren. Dort bekommen die Teams die Möglichkeit, ihre Arbeit zu präsentieren. Viele offene Fragen und Schwierigkeiten werden schnell geklärt, um so die Umsetzung der Ideen zu beschleunigen. Von seitens des Managements muss Geduld aufgebracht werden. Erfolge können i.d. R. nicht sofort vorgewiesen werden.

Wie laufen Basis-KVP-Projekte ab?

  • Zu Beginn die ganze Belegschaft informieren.
  • Es wird empfohlen, für jedes Werk bzw. jede Unternehmenseinheit einen KVP- Koordinator zu bestellen.
  • Ein oder mehrere Mitarbeiter haben ein Verbesserungspotential erkannt und melden dies dem Koordinator. Dieser prüft, ob es zu diesem Thema schon Projekte gibt.
  • Jedes KVP- Team hat einen geschulten KVP-Moderator. Die KVP- Moderatoren sind Basis- Mitarbeiter (keine Führungskräfte!) des Unternehmens. Sie unterstützen die Teams methodisch.
  • Die Erarbeitung der Projekte erfolgt nach einem festgelegten Schema. Folgende Vorgehensweise hat sich bewährt:
  1. Istanalyse bzw. Istprozessablauf erheben
  2. Projektziel definieren
  3. Priorisierung
  4. Ursachenforschung mit Hilfe Ursache-, Wirkungsdiagramm und/oder 5 Warum- Analyse
  5. Lösungsfindung
  6. Wirksamkeitskontrolle
  7. Parallel alle Aktionen aufschreiben (Inhalt, Termin, Verantwortlichkeit, Erledigungsgrad)
  • Regelmäßige Präsentation des Erarbeitungsstandes durch das KVP- Projekt-Team im Rahmen einer Managementrunde.

Welche Ansatzpunkte haben sich für Basis- KVP- Projekte bewährt?

  • Arbeitsabläufe, Prozesse, Bearbeitungsschritte, Auftragssteuerung, Materialfluss, ...
  • Arbeitsmittel (Maschinen, Betriebsmittel, Werkzeuge, Transporteinrichtungen...)
  • Arbeitsorganisation (Personaleinsatz, Inte-gration von Tätigkeiten, Aufgabenverteilung, ...)
  • Produktqualität (Reduzierung von Ausschuss und Nacharbeit, Verbesserung des Herstellungsprozesses ...)
  • Arbeitsumgebung (Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie, Umgebungseinflüsse, ...)
  • Arbeitssicherheit Umweltschutz und Umweltmanagement Information und Kommunikation (Besprechungen, Informationsabläufe, …)

Was tun, wenn die Themen fehlen?

Manchmal gehen die Themen aus oder sprudeln gerade zu Beginn von KVP noch nicht so. Folgendes hat sich bewährt:

  • 5 S-Aktionen
    Die Durchführung von 5 S-Projekten hat sich als guter Einstieg in den KVP- Prozess bewährt. Der Moderator und das Team wenden diese Methode im vertrauten Arbeitsbereich an.
  • 7 Arten der Verschwendung
    An vielen Stellen des Betriebes entstehen unnötige Kosten in Form von Verschwendungen. Auch in Dienstleistungsunternehmen hat sich die Suche nach Verschwendung bewährt.
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz
    Beide Themen sind im Unternehmen emotionale Themen, die gern von KVP-Teams bearbeitet werden.

 

Einblicke in unsere Arbeitsweise sowie einige Praxisbeispiele finden Sie in der folgenden, zum Download bereitstehenden Präsentation.

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Kundenzitate

„Wo Menschen zusammen arbeiten, entstehen Konflikte. Stärke zeigt sich darin, sie als Chance zu begreifen – für die Entwicklung der beteiligten Personen und der Unternehmenskultur. Das klingt einleuchtend, aber selten ist es so einfach. Darum haben wir mit einem ipu-fit-for-success-Workshop für Führungskräfte begonnen, an unseren Kompetenzen im Konfliktmanagement zu arbeiten. Diesen Prozess setzen wir fort, denn für das Zwischenmenschliche gilt ganz besonders: Man lernt nie aus!"

Dr. Ursula Wurzer-Faßnacht, Geschäftsführerin des Studentenwerks München